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Was posten, wenn ich mein Gesicht nicht zeigen möchte? 7 Ideen

Zeige deine Arbeitsweise, Materialien und Entscheidungen mit konkreten Beitragseinstiegen. Sieben Ideen für kreative Selbstständige – mit einem kleinen ersten Schritt.

Von Anita Zenau

Aktualisiert am 25. Oktober 2026

Mit dem Smartphone werden Inhalte für Social Media fotografiert

Du möchtest mit deiner kreativen Arbeit sichtbar werden. Sobald du an eine Aufnahme von dir denkst, schiebst du den nächsten Beitrag auf. Du kannst auch mit Einblicken in deine Arbeit anfangen: Materialien, Entscheidungen und hilfreiche Antworten machen dein Angebot verständlicher. Welche Rolle dein Gesicht später spielen soll, entscheidest du selbst.

Wähle heute eine der folgenden Ideen und ein vorhandenes Motiv. Die Beispielsätze sind Startpunkte. Passe sie an deine Leistung an und nutze Bilder, die du veröffentlichen darfst.

1. Zeige deine Hände bei einem Arbeitsschritt

Motiv: Du skizzierst, bearbeitest ein Material oder richtest ein Produkt aus.
Einstieg: „An diesem kleinen Schritt entscheide ich, ob …“
Erklärung: Beschreibe eine Entscheidung und weshalb sie für das Ergebnis wichtig ist. Ein Foto kann dafür genügen.

2. Erkläre ein Detail deines Ergebnisses

Motiv: Ein Ausschnitt einer Illustration, eines Designs oder eines handgefertigten Stücks.
Einstieg: „Warum ich hier diese Form / Farbe / Oberfläche gewählt habe.“
Erklärung: Nenne eine konkrete Überlegung. Interessierte bekommen so einen Einblick in dein Können, der über „Hier ist meine neue Arbeit“ hinausgeht.

3. Beantworte eine echte Kundenfrage

Motiv: Ein passendes Arbeitsfoto oder eine gut lesbare Textgrafik.
Einstieg: „Was brauchst du, bevor du [Leistung] anfragst?“
Erklärung: Nenne drei Angaben, die dir bei einer Anfrage tatsächlich helfen. Verwende Fragen aus Gesprächen ohne persönliche Angaben der betreffenden Person.

4. Zeige eine Skizze neben dem fertigen Ergebnis

Motiv: Zwei Ansichten desselben eigenen Projekts.
Einstieg: „Was sich zwischen erster Idee und fertiger Version verändert hat.“
Erklärung: Beschreibe eine Änderung und ihren Grund. Ein Übungsprojekt kennzeichnest du als solches; bei Kundenarbeiten prüfst du vorher die Freigabe.

5. Stelle dein Material oder Werkzeug vor

Motiv: Ein Werkzeug, Papier, Stoff oder ein anderes Material aus deinem Alltag.
Einstieg: „Ich nutze das hier, wenn …“
Erklärung: Zeige, für welche Aufgabe es dir hilft und worauf du bei der Verwendung achtest. Die Verbindung zu deiner Arbeit macht den Beitrag nützlich.

6. Erkläre, wie eine Zusammenarbeit beginnt

Motiv: Ein Notizbuch, eine vorbereitete Arbeitsfläche oder eine einfache Grafik.
Einstieg: „Du möchtest mit mir arbeiten? So geht es nach deiner Anfrage weiter.“
Erklärung: Beschreibe drei tatsächliche Schritte. Ein klarer Ablauf kann eine Frage beantworten, die Menschen sonst vom Kontakt abhält.

7. Teile eine fachliche Entscheidung in deinen Worten

Motiv: Ein Bild deiner Arbeit mit einer kurzen Bildunterschrift.
Einstieg: „Bei [Aufgabe] ist mir wichtig, dass …“
Erklärung: Begründe deine Entscheidung mit einem konkreten Beispiel. Du kannst deine Haltung zur Arbeit zeigen, ohne über dein Privatleben zu sprechen.

Deine Übung: ein Motiv, eine Aussage, ein Schritt

  • Wähle eine Idee, bei der du dich mit dem gezeigten Einblick wohlfühlst.
  • Suche ein geeignetes vorhandenes Foto oder mache eine einfache Aufnahme.
  • Schreibe drei Sätze: Was sieht man? Warum machst du es so? Was hilft diese Information deiner Kundschaft?
  • Ergänze bei Bedarf einen passenden Kontaktweg. Ein beantworteter Tipp darf auch für sich stehen.
  • Prüfe sachliche Angaben, Lesbarkeit und Freigaben. Entscheide anschließend, wann du veröffentlichen möchtest.

Diese Inhalte ersetzen keine eigene Entscheidung darüber, wie persönlich dein Auftritt werden soll. Sie geben dir einen konkreten Anfang. Wenn du später Selbstaufnahme ausprobieren möchtest, findest du auf der Workshop-Seite zu „Show your face“ die Inhalte des Videokurses.

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